Strategische und datengestützte Bildungssteuerung ermöglicht es Kommunen, ihre Bildungslandschaft effizient und zukunftssicher zu gestalten. Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (DKBM) ist dabei ein zentrales Instrument zur Entwicklung einer kommunalen Bildungsstrategie. Es unterstützt den Aufbau krisenfester Netzwerke und tragfähiger Strukturen, mit denen flexibel und souverän auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Ganztagsausbau, Integration oder Fachkräftesicherung reagiert werden kann. Durch den Aufbau eines DKBM wird Bildungsqualität planbar, messbar und steuerbar. Elemente einer langfristig leistungsstarken und nachhaltigen Bildungslandschaft sind zum Beispiel:
Ausgehend von einer gemeinsam formulierten Vision können themen- und ressortbezogene Bildungsziele abgeleitet werden, die in einem übergreifenden kommunalen Leitbild verankert sind. Daraus abgeleitete Handlungsfelder bieten den Rahmen zur Umsetzung einer kohärenten strategischen Bildungssteuerung, wenn sie konkret mit entsprechenden Handlungskonzepten hinterlegt werden.
Durch eine systematische Erhebung bildungsrelevanter Daten entsteht eine verlässliche Basis, aus der datengestützt individuelle Handlungsfelder und Ziele abgeleitet werden. Dieses Monitoring erlaubt es, getroffene Maßnahmen kontinuierlich zu evaluieren und bei Bedarf anzupassen, um die Qualität und Effektivität des Bildungswesens zu steigern.
Eine erfolgreiche Umsetzung lebenslangen Lernens erfordert, dass alle relevanten Bildungsakteure miteinander kooperieren und sich in verlässlichen Gremien- und Organisationsstrukturen vernetzen. Diese Zusammenarbeit ist Grundlage, um sowohl formale als auch non-formale Lernsettings zu berücksichtigen und die Übergänge zwischen den verschiedenen Bildungsinstitutionen sinnvoll gestalten zu können.
Die objektive und verlässliche Grundlage für strategische Entscheidungen wird durch die systematische Nutzung von Daten geschaffen, was Transparenz über den Status quo und die Bedürfnisse aller Lebensphasen gewährleistet. Indem zentrale verwaltungsinterne und -externe Akteure in die Arbeit in der Bildungslandschaft einbezogen werden, wird eine breite Teilhabe an der Gestaltung der Bildungslandschaft sichergestellt. Die Auswahl zielgruppengerechter und zeitgemäßer Instrumente, um Transparenz herzustellen und Teilhabemöglichkeiten zu schaffen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für partizipativ gestaltete Bildungslandschaften.
Der Steuerungskreislauf des DKBM stellt sicher, dass gesetzte Ziele und getroffene Maßnahmen langfristig umgesetzt und einer stetigen Überprüfung unterzogen werden. Durch die datengestützte Evaluation können Maßnahmen fortlaufend evaluiert und angepasst werden, um eine chancengerechte und zukunftssichere Bildungslandschaft zu garantieren.
Zielorientierte Planung (2026)
Agile Methoden unterstützen die Verwaltung bei der Bearbeitung komplexer Herausforderungen durch flexible und ergebnisorientierte Prozesse.
Datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement (2025)
Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (DKBM) ist ein Instrument für eine strategische und datengestützte Bildungssteuerung. Es unter stützt Kommunen dabei, die Bildungslandschaft vor Ort auf effiziente und zukunftssichere Weise zu gestalten.
Überblick: Das Startchancenprogramm und DKBM (2026)
Das Startchancen-Programm (SCP) ist ein langfristig (2024-2034) angelegtes Bundesprogramm zur struktierten Unterstützung ausgewählter Schulen. Die Publikation befasst sich mit Zielen und Maßnahmen des Bundesprogramms.
Publikation: Dritte Orte | Wege inklusiver kommunaler Bildungsentwicklung
Die Publikation erläutert einführend, was unter Dritten Orten für Bildung zu verstehen ist und welche Potenziale sie für Inklusion bieten können.
Im Anschluss daran stellen Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Dritten Orte ihre jeweiligen Einrichtungen sowie deren Potenziale für Bildung und Inklusion vor.
Qualität für starke Bildungslandschaften (2026)
Vor dem Hintergrund komplexer Steuerungsanforderungen und begrenzter Ressourcen gewinnt das Qualitätsmanagement im DKBM zunehmend an Bedeutung. Eine Integration von Prinzipien und Verfahren des Qualitätsmanagements in das DKBM unterstützt bestehende Entwicklungsprozesse durch eine systematische Wirkungsorientierung und die Verknüpfung von Daten mit Qualitätszielen zur Gewinnung handlungsrelevanter Steuerungsinformationen.
Kooperationen. Aufbauen und Vereinbaren. (2026)
Die Gestaltung der kommunalen Bildungslandschaft bedarf eines kooperativen Ansatzes. Der Aufbau und die verbindliche Vereinbarung von Kooperationen werden insbesondere dann zu einer wesentlichen Aufgabe, wenn Bildung als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird, die
dem Ziel folgt, die Qualität und Wirkung von Bildungsangeboten nachhaltig zu steigern. Wie Kooperationen Schritt für Schritt effizient und zielgerichtet aufgebaut werden, zeigt die folgende Übersicht.